Für Rau­cher, wel­che die­se Ge­wohn­heit auf­ge­ben möchten, bie­ten wir eine sehr er­folg­rei­che The­ra­pie an. Es han­delt sich dabei um die Kom­bi­na­tion aus einer in der Regel nur ein­ma­lig not­wen­digen ener­getischen Behand­lung und einer effek­tiv­en Nach­be­treu­ung. Die Be­hand­lung be­rei­tet den Or­ga­nis­mus da­rauf vor und be­fä­higt ihn, in der Zu­kunft oh­ne die­ses Ge­nuss­gift aus­zu­kom­men. Sonst auf­tre­ten­de Ent­zugs­er­schei­nung­en ent­fall­en da­durch.

Eine Nach­be­treu­ung ist nicht in je­dem Fall not­wen­dig. In­halt­lich wer­den in ei­ner sol­chen ge­ge­ben­en­falls fol­gen­de Fra­ge­stell­ungen be­han­delt:

Wir füh­ren das Le­ben, dass un­ser­en in­ner­en, und zum größten Teil un­be­wuss­ten, An­sich­ten und Denk­struk­tur­en am bes­ten ent­spricht. Un­sere be­wuss­ten Ge­dan­ken sind in viel­en Fäll­en nur Funk­tion. Sie die­nen da­zu Kon­flik­te zwi­schen der Außen­welt, mit der wir kon­fron­tiert wer­den, und un­ser­en un­be­wuss­ten An­sich­ten über die­se Welt zu ver­mei­den. Man könn­te, et­was frech, sa­gen: Wir den­ken um uns zu be­ru­hig­en und re­den um uns, in der Kom­mu­ni­ka­tion, un­sere ei­gene Wirk­lich­keit zu er­schaff­en bzw. die­se immer wie­der zu be­stätig­en und be­stätig­en zu lass­en. Wenn wir Ver­änder­ung in un­ser­em Leben wünsch­en, dann aber schei­tern und in­folge­dessen frust­riert sind, liegt das größtenteils an un­ser­er aus­schließ­lich­en Iden­ti­fika­tion mit un­seren Be­wusst­seins­inhal­ten. Wenn wir er­folg­reich un­ser­em Le­ben eine an­dere Richt­ung ge­ben wollen, müssen wir zwi­schen be­wusst­er und un­be­wusst­er Motiv­ation unter­scheiden. Der Er­folg einer Thera­pie hängt nicht allein von Tech­niken oder Medi­kament­en ab, son­dern eben in hoh­em Maße von solch­en un­bewusst­en Motiv­ationen. Es er­gibt sich auch bei der Raucher­ent­wöhn­ung die un­bedingte Not­wendig­keit zum Heraus­ar­bei­ten von Hinder­nissen, wel­che der ge­wünsch­ten Veränderung im We­ge steh­en. Die vor­dring­liche Frage lautet:

Wel­ches Bedürf­nis steht hinter der Ent­scheid­ung für die Zi­ga­rette, und wie kann ich dies­es auf weniger de­struk­tive Weise be­frie­digen?