Die Bio­dyna­mische Mas­sage als Methode der Körper­psycho­therapie, bzw. der Bio­dy­nami­schen Psy­cho­lo­gie®, wurde von der nor­we­gisch­en Psy­cho­lo­gin und Physio­thera­peu­tin Gerda Boyesen be­grün­det. Auf­bau­end auf Ideen, vor allem Wilhelm Reichs (in­ter­es­sant hier­zu sein "Christu­smord"), über Zu­samm­en­hänge zwi­schen psy­chisch­en Be­find­lich­kei­ten und deren "Verkörperung" wurde von Ihr die­se Me­thode der struk­tu­rier­ten Mas­sage und Körper­be­hand­lung ent­wick­elt.

Auch wenn Ihre An­nah­men zur Schlüssel­funk­tion des Ver­dau­ungs­sys­temes ("Psy­cho­peri­stal­tik") teils strit­tig dis­ku­tiert wer­den, kann die­se Art der Be­hand­lung zu­min­dest zu mehr Kör­per­be­wusst­sein bei­tra­gen und so hel­fen, vor­teil­haf­ter mit Stress um­zu­ge­hen. Auch der Um­gang mit Be­rühr­ung, Nähe und Dis­tanz wird not­wen­diger­weise zum Thema. In der Re­gel kann vor allem bei Be­schwer­den die in ihrer Ent­steh­ung sehr stark von psy­cho­so­ma­tisch­en Pro­zessen ge­prägt sind er­folg­reich Bes­ser­ung er­ziehlt wer­den, wo­bei in die­sem Zu­sammen­hang der Be­griff psy­cho­so­ma­tisch sehr weit zu fassen ist, da wohl kaum ein Er­eig­nis nicht zu­min­dest teil­wei­se "psy­cho­so­ma­tisch­er" Na­tur ist.