Sie sehen hier ei­ni­ge screen­shots der Soft­ware die zur Ana­lyse der Mess­daten ver­wen­det wird.

Die Be­deu­tung der ein­zel­nen Gra­fiken geht aus ne­ben­ste­hen­dem Text her­vor.

1. gutes Regu­lations­profil:

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2. stark ge­stör­te Regu­la­tion:

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3. System­analyse:

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Der Mensch, und Krank­heit beim Men­schen, kann nur ver­stan­den wer­den, wenn wir uns für sys­te­mi­sche Be­trach­tungs­wei­sen öff­nen und er­ken­nen, dass Ge­sund­heits­stö­rungen immer den gan­zen Or­ga­nis­mus und nie­mals nur ein­zel­ne Tei­le die­ses Sys­tems be­tref­fen. Wenn es im Kör­per ei­nes Men­schen, an ei­ner be­stimm­ten Stel­le, letzt­end­lich zum Zu­sam­men­bruch der Re­gu­la­tions­fä­hig­keit und da­mit zum Aus­bruch ei­ner Krank­heit kommt, lässt sich dies nur ver­ste­hen und kor­ri­gie­ren, wenn wir un­sere Auf­merk­sam­keit auf den da­zu­ge­hö­ri­gen Vor­lauf, die spe­zi­fi­schen Le­bens­um­stän­de, Ge­wohn­hei­ten, und vor allem die psy­chisch­en Struk­turen des Pa­tien­ten/Kli­enten rich­ten. Wir be­trei­ben Psy­cho­hy­giene also nicht nur um das sub­jek­tive Wohl­be­fin­den des Kli­enten zu ver­bes­sern, son­dern vor allem um Ge­sund­heits­vor­sor­ge zu be­trei­ben.

Die Re­gu­la­tions­me­di­zin ist ein Teil­be­reich der Me­di­zin, der mit der dem Or­ga­nis­mus ei­ge­nen Mö­glich­keit zur Au­to­re­gu­la­tion ar­bei­tet. In die­sem Zu­sam­men­hang be­deu­tet Re­gu­la­tions­fä­hig­keit, die Fä­hig­keit des Kör­pers auf Rei­ze von aus­sen oder in­nen mit ei­nem ent­sprech­en­dem Aus­ba­lan­cier­en zu rea­gie­ren. Der re­gu­la­tions­me­di­zi­ni­sche An­satz be­steht da­rin, Ur­sach­en, die Funk­tions­stö­rung­en und Fehl­re­gu­la­tio­nen zu­grun­de lie­gen, zu er­ken­nen, und die­se Stö­rung­en zu be­he­ben oder zu­min­dest po­si­tiv zu be­ein­flus­sen.

Regulationsdiagnose:

Die fol­gen­den drei Zi­ta­te kön­nen Ih­nen ei­ne recht ein­drück­liche Vor­stell­ung da­von ge­ben wo­rum es bei der Re­gu­la­tions­di­a­gnos­tik nach Prof. Dr. Fritz Al­bert Popp geht.

"Das Le­ben scheint ein ge­ord­ne­tes und ge­setz­mä­ßig­es Ver­hal­ten der Ma­te­rie zu sein, dass nicht aus­schließ­lich auf ih­rer Ten­denz, aus Ord­nung in Un­ord­nung über­zu­gehen, be­ruht, son­dern zum Teil auf ei­ner be­ste­hen­den Ord­nung, die auf­recht­er­hal­ten bleibt."
(Er­win Schrö­ding­er, Was ist Le­ben, S. 112)
"Der Kunst­griff, mit­tels des­sen ein Or­ga­nis­mus sich sta­tio­när auf ei­ner ziem­lich ho­hen Ord­nungs­stu­fe (ei­ner ziem­lich nied­ri­gen En­tro­pie­stu­fe) hält, be­steht in Wirk­lich­keit aus ei­nem fort­wäh­ren­den >Auf­sau­gen< von Ord­nung aus sei­ner Um­welt."
(ebenda, S.129)
"Die elek­tri­sche Leit­fä­hig­keit an der Kör­per­ober­flä­che ist ab­häng­ig vom elek­tri­schen Feld, von In­ter­fe­renz­mu­stern und so­mit von der Ko­hä­renz, vom Grad der Ord­nung, bzw. ne­ga­tiv­er En­tro­pie, im in­ne­ren des Kör­pers."
(Mar­co Bi­schof, Bio­pho­to­nen-das Licht in un­se­ren Zel­len)

Der letz­te Satz deu­tet be­reits an wel­che Mög­lich­keit sich bie­tet, uns ein Bild von die­ser "Ord­nung" in un­se­rem In­ne­ren zu mach­en. Die phy­si­o­lo­gisch­en und psy­cho­lo­gi­schen Zu­stän­de un­se­res Or­ga­nis­mus spie­geln sich in Haut­leit­fä­hig­keits­wer­ten an der Kör­per­o­ber­flä­che wie­der!

Wenn un­ser Kör­per ein Symp­tom ent­wick­elt, wir al­so krank wer­den, lässt sich dies auf Stö­rung ei­nes, dem ent­sprech­en­dem Funk­tions­kreis über­ge­ord­ne­ten, Re­gu­la­tions­sys­tems zu­rück­füh­ren. Ein ge­sun­der, auf Stör­grö­ßen gut re­a­gie­ren­der, aktiv re­gu­lie­ren­der Or­ga­nis­mus baut ei­ne, zwar nicht sta­tische aber da­für um­so sta­bi­le­re, Ord­nung auf. Die­se Ord­nung spie­gelt sich in der Un­sym­me­trie der Häuf­ig­keits­ver­teil­ung­en von bi­o­lo­gisch­en Be­fun­den wie­der. Die Re­gu­la­tions­di­a­gnos­tik nutzt die Tat­sache, dass Häu­fig­keits­ver­teil­ungen phy­si­o­lo­gisch­er Pa­ra­me­ter, in un­se­rem Fall Haut­wi­der­stands­wer­te, in ei­nem le­ben­den Or­ga­nis­mus von der rei­nen Zu­falls­ver­teil­ung ab­wei­chen, da im mensch­li­chen Kör­per Struk­tur bil­den­de, ord­nen­de, Kräf­te wir­ken. Ver­liert der Or­ga­nis­mus sei­ne Ord­nung, fin­det ei­ne Ent­kop­pel­ung statt, so ver­än­dern sich die Häu­fig­keits­ver­teil­ung­en der ge­mes­sen­en Wer­te. Ein ab­so­lu­ter Zu­sam­men­bruch der Re­gu­la­tion wür­de zu ei­ner rei­nen Zu­falls­ver­teil­ung der Mess­wer­te füh­ren, bzw. sich die­ser an­nä­hern. Die­se rein zu­fäll­ige Ver­tei­lung wä­re ei­ner der bei­den denk­ba­ren Ex­trem­fälle, ei­ne ab­so­lut cha­o­tisch­e Re­gu­la­tion, und da­mit in Zu­samm­en­hang zu bring­en eine Nei­gung zu Tu­mor­er­krank­ungen. An­de­rer­seits ist a­ber auch ei­ne Er­star­rung des Sys­tems denk­bar. In die­sem Fal­le wer­den nur noch ei­ni­ge we­ni­ge Leit­fä­hig­keits­werte sehr häu­fig ge­mess­en, die Schie­fe der Funk­tion steigt sehr stark an, dies lässt sich bei Er­krank­ung­en des skle­ro­tisch­en For­men­krei­ses be­o­bach­ten, der Kör­per geht in ei­nen kris­tall­ar­ti­gen Zu­stand über. Eine sta­tis­tisch­e A­na­ly­se der Häu­fig­keits­ver­teil­ungen der Haut­wi­der­stän­de er­laubt also Aus­sa­gen über den mo­men­ta­nen Zu­stand des Re­gu­la­tions­sys­tems, über den Or­ga­ni­sa­tions­grad im le­ben­den Or­ga­nis­mus, und so­mit über den Ge­sund­heits­zu­stand des Pro­ban­den.

Wir mes­sen aus­rei­chend vie­le Wer­te und ana­ly­sie­ren die­se. Be­nutzt wird da­zu ein spe­zi­el­les Mess­ge­rät so­wie eine Soft­ware, wel­che von den For­schern des In­ter­na­ti­o­na­len Ins­ti­tu­tes für Bio­phy­sik in Neuss eben zu die­sem Zweck ent­wick­elt wur­de.

Der Vor­teil der Re­gu­la­ti­ons­dia­gnose be­steht da­rin, dass der Ge­sund­heits­zus­tand des Pa­ti­en­ten in ganz­heit­li­cher Art und Wei­se über­prüft wer­den kann. Wir kön­nen er­fah­ren ob das "Sys­tem Mensch" noch ge­nü­gend Ener­gie be­reit­stellt um zu re­gu­lie­ren, und ob die ver­füg­ba­re Ener­gie op­ti­mal ka­na­li­siert wird.

Da Ein­flüsse wie Wet­ter, Ta­ges­zeit, und psy­chische Ver­fass­ung nicht stan­dar­di­siert wer­den kön­nen, soll­ten die­se Mess­ungen wie­der­holt wer­den um ein für den je­wei­li­gen Kli­en­ten spe­zi­fisch­es Re­gu­la­tions­pro­fil zu er­stell­en. Dann lässt sich die­se Me­tho­de je­doch her­vor­ra­gend da­zu be­nutz­en um ei­nen Er­folg oder even­tu­el­len Miss­er­folg jed­we­der an­ge­wen­det­er The­ra­pie zu do­ku­men­tie­ren und zu kon­trol­lie­ren. Wir be­nö­ti­gen für ei­ne Mess­ung in etwa 20 Mi­nu­ten, da um aus­sa­ge­kräf­ti­ge Er­geb­nis­se zu er­hal­ten an bei­den Hän­den ins­ge­samt 1000 Mess­wer­te ab­ge­griff­en wer­den. Die Re­gu­la­tions­dia­gno­se dia­gnos­ti­ziert kei­ne Krank­hei­ten. Es er­ge­ben sich all­er­dings Hin­wei­se auf be­stimm­te An­fäll­ig­kei­ten, oder Er­krank­ung­en, aus den Ver­teil­ungs­mus­tern und ei­nem Ver­gleich des Re­gu­la­tions­pro­fi­les mit den Mess­wer­ten einer re­prä­sen­ta­tiven Menge an­de­rer Pro­ban­den und ei­ner da­rauf auf­bau­en­den Fak­to­ren­ana­lyse.

Eine gründ­li­che, ih­rem spe­zi­ellen Be­schwer­de­bild ent­sprech­en­de Dif­fe­ren­tial­diagnose wird in un­se­rer Praxis selbst­ver­ständ­lich wei­ter­hin durch­ge­führt wer­den. Die Re­gu­la­tions­dia­gnos­tik gibt uns aber, durch zu­sätz­liche In­for­ma­tio­nen, in Kom­bi­na­tion mit die­ser ein um­fass­en­de­res Ver­ständ­nis vom Ge­sund­heits­zu­stand des Pa­tien­ten. Sie er­mög­licht uns ei­ne ganz­heit­liche Be­trach­tungs­weise. Sie bie­tet uns un­ter an­de­rem fol­gen­de Mög­lich­kei­ten:




1) Der Ge­sund­heits­zu­stand des Klien­ten kann auf ganz­heit­liche Art und Wei­se über­prüft werden.

2) Natür­liche Schwan­kung­en kön­nen er­kannt, und das Wissen da­rum in un­se­re Be­mü­hung­en ein­be­zo­gen, wer­den.

3) Es kann er­kannt wer­den ob ei­ne Nei­gung zu de­ge­ne­ra­ti­ven oder skle­ro­tisch­en Er­krank­ung­en vorliegt.

4) Der Ver­lauf einer an­ge­wen­de­ten The­ra­pie kann kon­troll­iert und ge­ge­be­nen­falls op­ti­miert werden.

5) Das vor­han­de­ne Selbst­heil­ungs­po­ten­tial, die Fä­hig­keit zur Re­gu­la­tion, kann ein­ge­schätzt werden.

6) Wir er­fah­ren ob der Kör­per ge­nü­gend Ener­gie be­reit­stellt, und wie sie ka­na­li­siert, wird.